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GTA VICE CITY
Die PC-Umsetzung zum erfolgreichsten Videospiel aller Zeiten ist endlich da! Verbessertes Gameplay, bessere Grafik und der wohl umfangreichste Soundtrack aller Zeiten werden nicht nur Fans des Vorgängers voll überzeugen. Rockstar Games hat außerdem die Zeichen der Zeit erkannt und hat das derzeitige Revival der 80er Jahre perfekt in einem Videospiel umgesetzt.

Wir übernehmen die Rolle von Tommy Vercetti, der nach einer langen Haftstrafe endlich wieder auf freiem Fuß ist. Sonderlich viel gebessert hat er sich im Gefängnis aber nicht und lässt sich sofort auf einen dicken Drogendeal im sonnigen Vice City ein. Mit dem Geld seines Bosses, Sonny Forelli, soll er zwanzig Kilo Koks kaufen. Dummerweise läuft der Deal schief und Tommy kommt bei einem Angriff während der Übergabe nur knapp mit dem Leben davon. Bald könnte er aber trotzdem tot sein, denn Forelli will sein Geld wieder haben und ist nicht gerade besonders begeistert von der schlechten Nachricht. Tommy bleibt nichts anderes übrig, als ein bisschen in der kriminellen Unterwelt von Vice City herumzustochern um so die Drahtzieher des Angriffs aufzuspüren. Um Informationen zu bekommen muss er dabei zwangsläufig für einige hohe Tiere diverse schmutzige Jobs erledigen. Diese reichen vom simplen Autodiebstahl über das Ausknipsen eines Gegenspielers bis hin zu ganz großen Coup beim Handel mit Waffen oder Drogen. Vice City ist eine imaginäre Stadt im Süden der USA, und ist unverwechselbar nach dem Vorbild von Miami mitte der 80er Jahre entstanden. Die Stadt ist eines der großen Tore nach Südamerika und in die Karibik und zieht daher viele Einwanderer an. Diverse südamerikanische Gangs machen die Straßen unsicher, bieten uns aber auch die Möglichkeit etwas Geld zu verdienen, wenn wir uns deren bösen Machenschaften anschließen.

Das "Scarface", einer der Lieblingsfilme des Entwicklungsteams von Rockstar Games ist, sollte bereits seit GTA3 bekannt sein. In Vice City treffen wir auch an unzähligen Stellen immer wieder auf Situationen, die aus dem Kultfilm stammen könnten. Dazu gehört natürlich auch die bekannte Kettensäge als Waffe und diverse schlecht gelaunte kubanische Einwanderer die gerne auch mal auf offener Straße eine Schießerei anfangen. Wie auch "Tony Montana" in "Scarface" wird unsere Hauptfigur im Spiel sich im Laufe der Story vom kleinen Fisch zum König der Unterwelt verwandeln. Die Story des Spiels ist in Vice City wesentlich dichter - einer der Hauptgründe dafür dürfte unter anderem auch sein, dass die vom Spieler gesteuerte Hauptfigur nun selbst an Gesprächen teilnimmt und zu manchen Situationen einen flotten Spruch auf Lager hat. Außerdem sorgen mehr Zwischensequenzen und professionelle Sprecher der Figuren für noch authentischere Mafia-Atmosphäre. Wir treffen auf alle möglichen Bösewichte und besonders unsere Auftraggeber sind sehr gut herausgearbeitete Charaktere, die man auch noch lange nach dem Spiel in Erinnerung haben wird.

Das Gameplay gestaltet sich wie auch schon im Vorgänger als unglaublich abwechslungsreich. Die riesige virtuelle Stadt mit all ihren geheimen Verstecken und Überraschungen bietet alleine schon genug Umfang für etliche Stunden Spielspaß, die man nur mit dem Erforschen der Umgebung zubringen kann. Hinzu kommen die unzähligen Missionen die wir uns bei wechselnden Auftraggebern abholen können. Die Entwickler haben es sogar geschafft, die ohnehin sehr gut gestalteten Missionen der Vorgängers zu übertreffen, in dem sie noch mehr Abwechslung mit eingebaut haben: Es können nun etliche Häuser nun auch von innen bewundert werden und manche Aufträge bekommen so einen völlig neuen Touch. Neu ist auch die Möglichkeit einige Gebäude wie z.B. ein Filmstudio oder ein Taxiunternehmen zu kaufen. Sobald man sich für den Kauf eines Objekts entschieden hat, eröffnen sich einige zusätzliche Missionen die es in diesem Zusammenhang zu bestehen gibt. Hat man alle erfolgreich erledigt, spielen diese Einrichtungen bares Geld in unsere Kasse und wir brauchen nur noch, wie es sich für einen echten Mafiaboss gehört, vorbeizufahren und zu kassieren.

Bei den fahrbaren Untersätzen hat man uns nun auch ein paar flotte Zweiräder spendiert. Diese reichen vom Mofa bis hin zum dicken Chopper und steuern sich auch komplett anders als die verfügbaren Autos. Aufgrund der nicht vorhandenen Knautschzone sind Unfälle mit einem Motorrad allerdings relativ gesundheitsschädlich und sollten nicht zu oft vorkommen. Bei den Autos gibt es wieder allerlei Klone bekannter Sportwagen und Familienkutschen, diesmal kann man auch während der Fahrt aus dem Auto springen - besonders praktisch, wenn das Gefährt bereits Feuer gefangen hat und eine Explosion kurz bevor steht. In einigen Missionen wird es nun auch endlich möglich sein, mit Hubschraubern oder sogar einem Flugzeug Vice City von der Luft aus unsicher zu machen.

Das Zielsystem mit dem wir bestimmte Personen oder Gegenstände anvisieren können wurde weiter verbessert, Gegner können nun sehr einfach und präzise ausgeschaltet werden und wer deshalb wieder einmal die Polizei am Hals haben sollte, kann sich nun durch einen Wechsel der Klamotten wieder eine "weiße Weste" verschaffen. Ebenfalls besonders praktisch ist die in Vice City neu hinzugekommene Übersichtskarte der Stadt, auf der wir jederzeit unsere Position und das aktuelle Missionsziel überprüfen können. Zu unserer Verteidigung haben wir außerdem noch einige Waffen mehr zu Auswahl - diese reichen vom simplen Schlagring bis hin zum Raketenwerfer. Besonders beim den Hieb und Stechwaffen hat man sich stark an einer Werkzeugkiste orientiert und so sind nun auch Schraubenzieher und Hammer als Meinungsverstärker einsetzbar.

Grafisch liegen die Änderungen im Vergleich zum Vorgänger eher nur im Detail. Ein wenig verbessert wurde die Sichtweite in der Stadt und die Mimik der Akteure, außerdem spiegeln die Autos nun beim Sonnenuntergang in sehr realistischer Art und Weise. Texturen und Gebäude wurden natürlich richtig schön an das Neon-Flair der 80er angepasst und besonders der nachempfundene Ocean Drive ist ein echter Augenschmaus. Die PC-Fassung nutzt die deutlich bessere Hardware moderner PC´s gut aus und überzeugt mit flüssiger Framerate und variabel einstellbarer Sichtweite. Zwar sind die Charaktere und so manche Texturen nicht gerade aktuell was Detailreichtum angeht, an manchen Stellen merkt man nicht zu letzt dank höherer Auflösung dann aber doch das bei Rockstar das Spiel noch etwas für die PC-Version veredelt wurde.

Nach dem sensationellen Erfolg der Radiosender in GTA3 hat man sich nicht lumpen lassen und an diesem Punkt besonders hart gearbeitet. Die bekanntesten 80er-Jahre-Hits sind auf die verschiedenen Radiosender der Stadt verteilt, garniert mit witzigen Sprüchen und bereits jetzt absolut kultigen Werbespots. Im Vergleich zum Vorgänger sind diesmal noch viel mehr Kulthits mit dabei, ja sogar Nena mit "99 Luftballons" haben wir auf einem Sender entdeckt! Wo GTA3 noch ein breites Publikum musikalisch begeistern konnte, setzt Vice City auf puren 80er-Kult und Spieler die nicht mindestens 25 sind, werden nur wenige der Hits wiedererkennen. Wir zumindest haben als erste Handlung im Spiel uns erst mal ein Auto geklaut, am Strand geparkt und eine halbe Stunde nur Radio gehört. Für die PC-Version hat man übrigens die Möglichkeit eigene MP3´s anzuhören ins Spiel integriert.
 
 
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